Selbstbewusstsein stärken

Menschen mit einem gesunden Selbstbewusstsein fallen weniger oft in die Gefühlsfalle der emotionalen Erpressung. Wer sich selbst in den Hintergrund stellt, lässt sich meist von den Gefühlen anderer Personen übermäßig beeinflussen. Der Mangel an Durchsetzungsvermögen, die eigenen Belange betreffend, geht für gewöhnlich mit einem schwach ausgeprägten Selbstwertgefühl einher. Andere spielen die erste Geige, während persönliche Interessen und Wünsche auf der Strecke bleiben.

Nichts muss so bleiben wie es ist

Wie soll ein Kind Selbstbewusstsein aufbauen, wenn bei ihm emotionale Erpressung zum Alltag gehört. Ständige Schuldzuweisen und das daraus resultierende schlechte Gewissen machen unsicher. Die logische Folge: Eine normal ausgeprägte Wertschätzung der eigenen Person gegenüber kann sich nicht entwickeln. Die Vergangenheit ist vorüber und lässt sich nicht mehr umschreiben. Den Zustand hinsichtlich des mangelnden Selbstbewusstseins im Erwachsenenalter belassen und nichts dagegen tun, stellt immer den falschen Weg dar. Einen Umbruch herbeiführen bedeutet, sich nicht einfach seinem Schicksal ergeben. Für einen Wechsel zum Besseren ist es niemals zu spät. Doch für eine Änderung ist eigene Aktivität nötig. Das Selbstbewusstsein stärken erfordert eine zielgerichtete Eigeninitiative, gegebenenfalls mit professioneller Unterstützung.

Nachfolgende ein paar Anregungen, die zu einer Steigerung des Selbstbewusstseins beitragen:

Besser aussehen macht selbstsicherer

Die äußere Erscheinung trägt erheblich zur nonverbalen Kommunikation bei. Nicht umsonst heißt es, dass der erste Eindruck zählt. Ein veränderter Kleidungsstil und eine neue Frisur oder Haarfarbe bringen Schwung ins Leben und machen selbstsicherer. Wem eigene Ideen fehlen, sollte passende Vorschläge einholen. Vielleicht kennt sich jemand im Freundeskreis mit den aktuellen modischen Trends aus und hat ein Händchen für Kleidung, die zum jeweiligen Typ passt. Was die Haare betrifft, wissen Friseure am besten Bescheid. Eine Typberatung gibt es dort in der Regel umsonst. Make-up macht attraktiver. Doch allzu grell geschminkt wirkt unnatürlich. Vielmehr gilt es, die eigene Schönheit mit Make-up zu unterstreichen, damit das Gesicht strahlt und bei anderen Menschen positive Impulse auslöst.

Die „individuelle Duftnote“

Mit der individuellen Duftnote ist kein spezielles Parfüm gemeint, obwohl die Verwendung eines wohlriechenden Parfüms ein selbstbewusstes Auftreten gewiss unterstützt. Profil zeigen lautet die Devise, konkret ausgedrückt, etwas Mut zur Andersartigkeit aufbringen: Raus aus der Graue-Maus-Rolle hin zu einer einzigartigen Erscheinung. Sich von der breiten Masse abheben kostet jedoch etwas Mut. Wie wäre es mit einer schicken Jacke in einer nicht alltäglichen Farbe? Oder was spricht gegen einen adretten Hut? Für den Anfang reicht unter Umständen ein flottes Schal oder sonstiges Accessoire, das die persönliche Note hervorhebt.

Mit einem Lächeln auf den Lippen das Selbstbewusstsein stärken

Selbstbewusste Menschen wirken zufriedener. Warum das so ist? Souverän auftretende Personen haben weder einen verbitterten Gesichtsausdruck, noch Sorgenfalten auf der Stirn. Sie wirken entspannt und sorgenfrei. Wer ernst dreinschaut, wirkt unnahbar oder langweilig. Eine verkniffene Miene weist auf Frust und Enttäuschung hin. Instinktiv bleiben bei einer solchen ungünstigen Ausstrahlung viele lieber auf Abstand. Ein Lächeln auf den Lippen wirkt dagegen wie ein Magnet. In dem Spruch „Lächle und die Welt lächelt zurück!“ steckt jede Menge Wahrheit. Einfach einmal ausprobieren und sich von der positiven Resonanz überraschen lassen. Mit jeder angenehmen Reaktion der Mitmenschen nimmt das Selbstbewusstsein ein klein wenig zu.

Eine aufrechte Haltung einnehmen

Menschen mit geringem Selbstbewusstsein gehen meist leicht nach vorne gebeugt. Mit dieser gebückten Haltung strahlen sie auch ganz ohne Worte Unterwürfigkeit aus. Selbst wenn es andere Personen nicht bewusst wahrnehmen, sie verspüren eine Eingebung, die besagt, dass sie mit dieser Person machen können was sie wollen, weil sie sich nicht zur Wehr setzt. Eine aufrechte Körperhaltung signalisiert genau das Gegenteil: Menschen „mit Rückgrat“ lassen sich nicht so schnell unterbuttern. Ein Test im Spiegel bringt Aufschluss: Hängen die Schultern herab und neigt sich der Kopf? Wenn ja, empfehlen sich sofortige Gegenmaßnahmen: Mit einem Kissen auf dem Kopf muss zwangsweise eine gerade Haltung eingenommen werden, sonst fällt es herunter. Übung macht den Meister! Am besten täglich für einige Minuten ein Kissen auf den Kopf legen und damit in der Wohnung herumspazieren. Schaufenster eignen sich übrigens auch hervorragend zur Überprüfung eines geraden Ganges.

Vorstehend genannte Tipps sind erst der Anfang – können aber schon eine Menge bewirken.

Fortsetzung folgt!

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